Unser nächstes Treffen

1. November 2011 Keine Kommentare

Wir treffen uns regelmäßig alle 2 Wochen und diskutieren über Themen die uns interessieren. Gäste sind bei unseren Treffen immer gern gesehen und herzlich willkommen.

Wann 30. April 2012 ab 19:30 Uhr
Wo Ratskeller Ulm
Wer Alle Interessierten

Nähere Informationen gibt es auf der Wikiseite der Ulmer Piraten.

KategorienFYI Tags:

Veranstaltung “Jugend und Politik” in Ochsenhausen

16. Mai 2012 Keine Kommentare

(Lisa Rudolf) Am Montag, den 07.05.12 fand die Veranstaltung “Jugend und Politik” im Gymnasium in Ochsenhausen statt. Veranstalter war der Ring politischer Jugend. Neben den Piraten waren auch noch die jungen Liberalen, die SPD, die jungen Grünen und die Linken vertreten.

Bei der Veranstaltung ging es darum, dass ein junger Vertreter der Partei zunächst eine 15-minütige Präsentation über die Jugendorganisationen der Partei, seine persönlichen politischen Erfahrungen und Projekte hielt. Das mit dem “jungen Vertreter” nahmen aber einige Parteien nicht ganz so genau.

Im Anschluss startete eine Diskusions- bzw. Fragerunde, bei der die rund 400 Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit hatten, Fragen an die Parteivertreter zu stellen. Bei der Gelegenheit kam es natürlich auch zu Diskusionen zwischen dein Parteivertretern. Lieblingsthemen der Jugendlichen waren Gesamtschulen und erneuerbare Energien.

Nach der Veranstaltung wollten einige wissen, wo der nächste Piratenstammtisch stattfindet und wie man am besten Kontakt zu den Piraten aufnehmen kann.

KategorienAllgemein, Regional Tags:

Open Ulm und wie eine Stadt geöffnet wird

12. Mai 2012 Keine Kommentare

(David Dorst) Die ersten 3 Sessions auf dem OCC Ulm sind nun vorbei. Besucht habe ich bisher einen Vortrag über “Linked Open Data und SPARQL”, einen Vortrag über die “T-City” Friedrichshafen und die Session zu Freifunk (in Ulm). Während die ersten beiden Sessions Top-Down Sessions waren, in denen die Themen jeweils vorgestellt wurden, einmal wie man auf offene Daten zugreifen kann, ein sehr technischer Vortrag und ein paar Grundlagen über die Verwendung von SPARQL einer Abfragesprache um genau dies zu gewährleisten, und der Vorstellung von Projekten die offene Daten nutzen um einen gesellschaftlichen Mehrwert zu bilden war die dritte Runde eine recht kompakte Vorstellung des Konzeptes Freifunk und eine relativ offene Diskussion. Es ging dabei am Rande um das “wie, wo und wer” ebenso wie um die rechtlichen Konsequenzen die “Freifunker” erwarten können und wie sich diese behandeln lassen.

Linked Open Data

Prof. Birte Glimm stellt das RFD Format vor und erläutert die Vorteile eines offenen Formates zur Kommunikation der Daten. Im Anschluss werden oberflächlich das HTTP Protokoll und die relevanten Anfrage- und Antwortnachrichten behandelt und wie die Kommunikation zwischen einem Clienten und dem Server stattfindet. Daran angeschloßen findet noch eine kurze Vorstellung der Query-Sprache SPARQL mit Beispielen statt, nicht viel neues wenn man SQL kennt und sich bereits mit Webservern beschäftigt hat, aber doch interessant zu hören.

T-City FN

Prof. Dr. Jörn von Lucke (@wi00194) stellt in seinem Vortrag mit vielen Bildern (das war ihm wichtig, also ist es wichtig ;) ) praktische Verwendungen von offenen Daten vor. Die Anwendungen an sich sind breit gestreut und von überall, sei es die Offenlegung der Haushaltsplanung, Demoprojekte zum Nahverkehr oder die Auswertung einer offenen Kriminalitätsstatistik über amerikanische Städte.

Freifunk

Das Konzept “Freifunk” wird vorgestellt. Was ist dieses “Freifunk” eigentlich und wie sind die technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Auch weitere Technikprojekte kommen zur Sprache wie bspw. das “One laptop per child” Projekt (OLPC). “Freifunk” ist eine Netzwerkinfrastruktur von Nutzern für Nutzer. Ein paar Router werden gezeigt, und ein Konzept der Vernetzung besprochen. Wir diskutieren auch kurz über die soziale Komponente (auch die Freifunker müssen sich vernetzen) und rechtliche Probleme (wie sieht es mit dieser Störerhaftung aus, was ist da im Rollen und wie kann ich mich absichern). Dann ist die Zeit leider auch schon wieder vorbei und wir verlassen den Raum.

(Beitrag wird fortgesetzt von hoffentlich Viktor/Stefan & morgen)

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Netze entern? Vernetzen!

10. Mai 2012 Keine Kommentare

Wir die Piraten Ulm/Alb-Donau-Kreis unterstützen die grundlegende Initiative der SpazZ Ulm in Ulm – und natürlich auch darüber hinaus – freie WLAN Strukturen zu schaffen. Wir sind der Meinung, dass der freie und möglichst unkomplizierte Zugang zu Netzen generell und dem Internet an sich notwendig ist, um dem Austausch von Wissen, kultureller Leistung und Information an sich Vorschub zu leisten.

In diesem Zusammenhang weisen wir nochmals auf das Open City Camp in Ulm hin, bei dem es um eine offene Stadt in jedweder Form gehen soll – auch um die rechtlichen, technischen und gesellschaftlichen Konsequenzen und Rahmenbedingungen eines freien, bürgerunterstützten WLAN-Netzes in und um Ulm. Die Initiative liegt hier bei den Freifunkern, die sich im voraus bereits getroffen haben um das Konzept Freifunk und freies WLAN von technischer Seite voranzutreiben.

Termine bleiben am 12.05.2012 von 09:00 bis 17:00 Uhr und am 13.05.2012 von 09:00 bis 16:00 Uhr

KategorienRegional Tags:

Gegen Rechts – Leben statt Reden!

24. April 2012 3 Kommentare

Die Piratenpartei Ulm/Alb-Donau-Kreis hat am 24.04.2012 im Umlauf beschlossen, die Unvereinbarkeitserklärung der Pirantifa aus folgenden Gründen nicht zu unterschreiben:

Wir sind der Meinung, dass die Präambel des Parteiprogramms bereits ein klares Bekenntnis zu weltoffener Politik ist und nationalistische Strömungen in vollem Umfang ausschließt. Außerdem beinhaltet das Parteiprogramm unter “Gemeinsam gegen Rassismus” und “Engagement gegen Rechtsextremismus” zwei Punkte die sich ausschließlich und ausführlich mit dem Standpunkt der Piraten gegenüber Rechtsextremismus bzw. rechten Strömungen befassen.

Wir wollen nicht, weil andere Parteien uns den schwarzen Peter in die Hand drücken, mit dem in der Politik üblichen Aktionismus reagieren und eine Erklärung unterschreiben, nur um überhaupt etwas zu unterschreiben. Antifaschistisches Engagement sollte kein Selbstzweck sein, den man sich zur Zierde ans Revers heftet, sondern das gezielte Agieren gegen rechte Tendenzen, Information der Öffentlichkeit und das Vorleben demokratischer Prozesse und Verhaltensmuster.

Wir sehen uns als Bewegung, in der jeder, ungeachtet seines Geschlechtes, seiner sexuellen Identität, seiner Hautfarbe, seiner Religion oder anderer persönlicher Merkmale, aktiv werden und mit uns gemeinsam Politik gestalten kann. Das wollen wir so vorleben, das leben wir so vor und dies ist nichts wofür wir uns entschuldigen müssten.

In diesem Zusammenhang wollen wir nochmals auf die Demonstrationen zum 1. Mai des DGB und des Bündnisses Ulm gegen Rechts hinweisen und zur Teilnahme aufrufen.

KategorienAllgemein, FYI Tags:

Themenabend am Stammtisch der Ulmer Piraten

20. April 2012 Keine Kommentare

Am letzten Ulmer Stammtisch (Montag, den 16.04.12) hatten wir Besuch von Herrn Professor Fangerau um einen Beitrag zum Thema “Diskurs und political correctness” zu hören und anschließend darüber zu diskutieren.

Herr Prof. Heiner Fangerau ist seit Dezember 2008 Direktor des Institutes für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Uni Ulm. Der gebürtige Bremer war zuvor schon in Düsseldorf, Göttingen, Bonn und anderen Städten tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich Geschichte der Rassenhygiene/Eugenik, Geschichte und Ethik der Psychiatrie und Klassifikation und Evolution in der medizinischen Diagnostik.

Zu Beginn erläuterte Herr Prof. Fangerau die Definition eines “Diskurses” und die geschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge. Er ging dabei unter anderem auf die vielfältig vorhandenen Körper-Metaphern in der politischen Sprache ein (“Terrorzelle”, “Volkskörper”, “Staatsoberhaupt”). Außerdem erklärte er uns die Diskurs-Theorie Foucaults im Detail.
Später ging er auf das Thema “political correctness” ein, das für uns Piraten, gerade aufgrund der aktuellen Presse, ein wichtiger Bestandteil unserer politischen Arbeit sein muss. Wir hatten hierbei die Gelegenheit, lange mit Prof. Fangerau über die Bedeutung von “political correctness” zu diskutieren und verschiedene Aspekte dieses Themas zu hinterfragen. Gerade die politische Transparenz – als ebenfalls wichtigem Bestandteil von “political correctness” – wird, laut Prof. Fangerau, oft von Politikern vorgetäuscht, weshalb es umso wichtiger ist, dass wir als Piraten dieses – unseres! – Thema ernst nehmen.

Anwesend waren an diesem Abend, neben Prof. Fangerau, mehr als 30 Piraten und interessierte Gäste im Ulmer Ratskeller.

Weiterhin besuchten am Freitag, den 20.04.12, drei Piraten des Kreisverbandes die Politik-AG des Albert-Einstein-Gymnasiums in Ulm-Wiblingen, nachdem wir hierzu von dem betreuenden Lehrer eingeladen worden waren.

Anwesend waren ca. 20 Schüler, die die Chance für Fragen nutzten. Dabei konnten wir mit den Schülern sowohl über das Parteiprogramm, als auch über regionale Aktionen sprechen und Infomaterial sowie unsere Kontaktdaten für weitere Fragen hinterlassen.

Von besonderem Interesse waren hierbei für die Schüler vor allem die partei-interne Demokratie durch LiquidFeedback und das nicht-vorhande Delegiertensystem, sowie die Piratenposition zu Urheberrecht und Patenten.

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