Open Ulm und wie eine Stadt geöffnet wird

(David Dorst) Die ersten 3 Sessions auf dem OCC Ulm sind nun vorbei. Besucht habe ich bisher einen Vortrag über „Linked Open Data und SPARQL“, einen Vortrag über die „T-City“ Friedrichshafen und die Session zu Freifunk (in Ulm). Während die ersten beiden Sessions Top-Down Sessions waren, in denen die Themen jeweils vorgestellt wurden, einmal wie man auf offene Daten zugreifen kann, ein sehr technischer Vortrag und ein paar Grundlagen über die Verwendung von SPARQL einer Abfragesprache um genau dies zu gewährleisten, und der Vorstellung von Projekten die offene Daten nutzen um einen gesellschaftlichen Mehrwert zu bilden war die dritte Runde eine recht kompakte Vorstellung des Konzeptes Freifunk und eine relativ offene Diskussion. Es ging dabei am Rande um das „wie, wo und wer“ ebenso wie um die rechtlichen Konsequenzen die „Freifunker“ erwarten können und wie sich diese behandeln lassen.

Linked Open Data

Prof. Birte Glimm stellt das RFD Format vor und erläutert die Vorteile eines offenen Formates zur Kommunikation der Daten. Im Anschluss werden oberflächlich das HTTP Protokoll und die relevanten Anfrage- und Antwortnachrichten behandelt und wie die Kommunikation zwischen einem Clienten und dem Server stattfindet. Daran angeschloßen findet noch eine kurze Vorstellung der Query-Sprache SPARQL mit Beispielen statt, nicht viel neues wenn man SQL kennt und sich bereits mit Webservern beschäftigt hat, aber doch interessant zu hören.

T-City FN

Prof. Dr. Jörn von Lucke (@wi00194) stellt in seinem Vortrag mit vielen Bildern (das war ihm wichtig, also ist es wichtig 😉 ) praktische Verwendungen von offenen Daten vor. Die Anwendungen an sich sind breit gestreut und von überall, sei es die Offenlegung der Haushaltsplanung, Demoprojekte zum Nahverkehr oder die Auswertung einer offenen Kriminalitätsstatistik über amerikanische Städte.

Freifunk

Das Konzept „Freifunk“ wird vorgestellt. Was ist dieses „Freifunk“ eigentlich und wie sind die technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Auch weitere Technikprojekte kommen zur Sprache wie bspw. das „One laptop per child“ Projekt (OLPC). „Freifunk“ ist eine Netzwerkinfrastruktur von Nutzern für Nutzer. Ein paar Router werden gezeigt, und ein Konzept der Vernetzung besprochen. Wir diskutieren auch kurz über die soziale Komponente (auch die Freifunker müssen sich vernetzen) und rechtliche Probleme (wie sieht es mit dieser Störerhaftung aus, was ist da im Rollen und wie kann ich mich absichern). Dann ist die Zeit leider auch schon wieder vorbei und wir verlassen den Raum.

(Beitrag wird fortgesetzt von hoffentlich Viktor/Stefan & morgen)


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