Archiv

Artikel Tagged ‘ulm’

Acta? Wir müssen den Druck erhöhen!

Am 11. haben weltweit 200,000 Menschen, darunter gut 1000 in Ulm gegen Acta demonstriert. Und nichts ist passiert. Also gehen wir jetzt am 25. Februar wieder auf die Straße – am Wochenende vor der öffentlichen Anhörung im Europa-Parlament.
Wie letztes Mal wird die Veranstaltung wieder um 15:00 Uhr auf dem Münsterplatz beginnen. Der Verlauf des Demonstrationszugs muss noch mit dem Ordnungsamt abgesprochen werden. Bisher haben sich schon fast 1000 Leute angekündigt.
Lisa Collins (Piratenpartei) vom Aktionsbündnis StopActa Ulm dazu: “Wir müssen den Druck auf die EU- und deutschen Parlamentarier erhöhen, nachdem Brüssel eindeutig zum Ausdruck gebracht hat, dass es kein bisschen bereit ist, unsere Bedenken auch nur anzuhören.” [1]
Besonders bizarr findet Lisa, dass die Europäische Kommission die Demonstrationen als undemokratisch bezeichnet. [2] “Da wirft uns eine nicht gewählte Organisation, die jahrelang im Geheimen verhandelt hat, vor, es wäre undemokratisch, unsere Meinung frei auf der Straße zum Ausdruck zu bringen. Unglaublich!”
In Ulm beteiligen sich bisher neben der Piratenpartei Bündnis90 / Die Grünen, die Linke, die Jungen Liberalen, die JuSos, der AK Vorrat und der Chaos Computer Club (CCC) Ulm am Bündnis StopActa Ulm. Von weiteren Organisationen und Parteien steht noch Antwort aus.
Also, Piraten und Sympathisanten, kommt am Samstag nochmal – es geht auch um unsere Freiheit im Internet. Stop Acta!
__________________________________________________________________________
Quellen:
[1] Heise
[2] Netzpolitik

Twitter hashtag: #actaUlm

ACTA Video Demoaufruf! #stopACTA

6. Februar 2012 Keine Kommentare

Piraten rufen zur Stop_ACTA Demo in Ulm auf

3. Februar 2012 3 Kommentare

Da ACTA die Gefahr beinhaltet, den freien Austausch von Information nachhaltig zu beschädigen, rufen wir, die Piraten aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis dazu auf, an der Demonstration gegen ACTA teilzunehmen. Desweiteren unterstützen wir die Aufrufe von Anonymous zur “Operation Paperstorm“, eine Informationsoffensive die Aufklärung zu ACTA betreiben soll.

FB-Event: http://www.facebook.com/events/199865750111770/
Wo: In Ulm auf dem Münsterplatz
Wann: Samstag, den 11.02.2012 um 15:00 Uhr
Wer: Jeder ist herzlich eingeladen sich mit uns zu engagieren
Warum:

Wir zweifeln die Legitimation von ACTA an sich an, da der größte Teil der Vertragsverhandlungen zu ACTA unter Ausschluß der Öffentlichkeit, ja sogar ohne Beteiligung gewählter Vertreter, stattgefunden hat. Gleichzeitig sollen unsere gewählten Vertreter den von der Loby der Rechteverwertern geschriebenen ACTA Vertrag ratifizieren, ohne dass wir, die Gesellschaft, die Möglichkeit hatten, den Vertragsprozess zu begleiten.

Unter dem Vorwand der Bekämpfung der Produktpiraterie wird durch ACTA die Grundlage geschaffen, das Internet als Ganzes als Wurzel allen Übels anzugreifen.

Wir sind davon überzeugt, dass sich die Gesellschaft nur fortentwickeln kann, wenn die Möglichkeit auf (frei) verfügbare Informationen zurückzugreifen und diese auch zu zitieren erhalten bleibt. Nach entsprechender Auslegung des ACTA Abkommens stellt aber bereits dies einen Eingriff in Urheber- und Verwerterrechte dar, die zur kompletten Abschaltung einer Website führen könnten. Dies soll ohne richterliche Entscheidung von (vermeintlichen) Rechteinhabern durchgesetzt werden können. Damit sind u.a. journalistische Mittel gefährdet. Diese gilt es aber, als vierte Gewalt im Staat zu erhalten und zu fördern. Hier findet unserer Auffassung nach ein direkter Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit statt.

ACTA gefährdet außerdem unsere Privatsphäre essentiell, da Internet Service Provider tiefgreifende Überwachungsmöglichkeiten etablieren müssen, um die Verletzung von Verwerterrechten ausschließen zu können. Dies wird notwendig, da Provider direkt für Urheberrechtsverltzungen ihrer Kunden haftbar gemacht werden können.

Der ACTA Vertrag ist in seinen Formulierungen an sich abzulehnen, da diese sehr schwammig sind und weiterer Auslegung bedürfen, wir können daher nicht sicher sein, was mit ACTA auf uns zukommt und wie restriktiv die Durchsetzung des Vertrages sein wird. Eine enge und konkrete Formulierung ist unabdingbar, da wir nur so selbst sicher sein können, worauf genau wir uns überhaupt einlassen. Verträge wie ACTA erfordern genaue Formulierungen die eine freie Interpretation weitestgehend verhindern und ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten eröffnen und andere ausschließen. Beides ist hier nicht der Fall.

Der ACTA Vertrag, Stand 23.08.2011

Kontaktinfos (Zusammenfassung): Kontakt
Gemeinsam mit uns rufen auf:
Bündnis 90/Die Grünen Ulm
JuLis Ulm
CCC Ulm
Piraten Schwaben
AK Vorrat

Kurs gesetzt! Kreisverband voraus!

Es haben sich 53 von derzeit 89 Mitgliedern beteiligt (59,33%).

Es zeigte sich eine breite Akzeptanz (40/53 Piraten, 75,47%) für die Gründung eines Kreisverbandes Ulm & Alb-Donau-Kreis.

Besonders ermutigend ist , dass sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer gerne aktiver Einbringen würden. (absolut: 29, in Prozent: 54.72%)

Die Rohdaten zu diesen und allen weiteren gestellten Fragen könnt ihr hier einsehen: Umfrageergebnis_KVADKUL.zip

Damit ist klar, wir wollen einen Kreisverband. Es gibt allerdings noch einiges zu tun bis der Kreisverband gegründet ist und wir damit dieses Ziel erreicht haben. Daher laden wir alle herzlich ein, sich auch weiterhin an den Vorbereitungen zu beteiligen.

Zusammengefaßt sind alle Informationen zur geplanten Gründung des Kreisverbandes hier zu finden: Piratenwiki BW:Kreisverband_ADKUL

Eine aktuelle ToDo-Liste findet ihr weiterhin hier: Piratenpad KV-ToDo

Die nächsten wichtigen Schritte sind die Erstellung eines Satzungsvorschlages[1], einer Geschäftsordnung[2], einer Tagesordnung[3] für die Gründungsversammlung und die Einladung[4] zur Gründungsversammlung.

Wir freuen uns auf Deine Mitarbeit.

Weblinks:
[1] Piratenpad Satzungsentwurf
[2] Piratenpad GO Gründungsversammlung
[3] Piratenpad TO Gründungsversammlung
[4] Piratenpad Einladung zur Gründungsversammlung

Piraten Ulm begrüßen den ersten Volksentscheid Baden-Württembergs

28. November 2011 2 Kommentare

Am Sonntag hatten die Bürger in Baden-Württemberg das erste Mal die Möglichkeit, direkten Einfluß auf die Politik zu nehmen.

Für die Piratenpartei ist dies ein Meilenstein. Jetzt gilt es, die hohen Hürden für die Zulassung eines Volksentscheids deutlich zu senken und das Quorum abzuschaffen.
“Zudem müssen künftige Volksentscheide durch eine Einbindung der Bürger von Anfang an besser vorbereitet werden. Die Abstimmung über Stuttgart 21 kam – viel zu spät – nur durch den Trick eines gescheiterten Gesetzes zustande”, so der Ulmer Bezirksvorsitzende Jochen Schmidberger.

Die Ulmer Piraten, die Mitglied im Bündnis “K21 – Gut für Ulm” sind, verurteilen weiterhin, wie S21 durch die alte schwarz-gelbe Landesregierung und die Bahn intransparent durchgepeitscht werden sollte. Schmidberger dazu: “Wir respektieren selbstverständlich den Willen der Wähler, aber wir werden auch genau beobachten, was beim ‘bestkalkulierten Projekt’ – insbesondere bei den Kosten – noch auf uns zukommt.” Auch bei Barrierefreiheit und Brandschutz muß die Bahn endlich Stellung nehmen.

Login